Back To Life!

Da bin ich wieder! Hier mein Rückblick...

Freitag begann meine Odyssee, mein Abenteuer, mein Aufenthalt im Garten Eden. Garten Eden beschreibt es wohl ganz gut. An und für sich ist dieser Garten zwar prächtig und wundervoll, doch auf der anderen Seite bietet, bzw. bot, er relativ wenig Abwechslung. Aber fangen wir am Anfang an, das ist meistens von Vorteil.

Freitag ging es also los, ich kam nach Haus und mein Stief-Großvater, der einzige verbliebene "Großelternteil" wenn man so will, war zu Besuch. Er ist schon ein ziemlich spezieller Mensch. Man könnte ihn im Prinzip vor ein Gemälde setzen, vier Stunden lang und ihn hinterher fragen, wie das Gespräch war und er würde sagen, dass es klasse war. Der Punkt ist, er redet. Er redet Unmengen. Noch dazu lässt er einen nicht zu Wort kommen. Aber da ich ein höflicher Mensch bin, hörte ich aufmerksam zu und streute ab und an ein "ja, das sehe ich auch so", "das kann gut möglich sein", oder "so ist es doch immer" ein. Flüchten konnte ich nämlich nicht, denn er fuhr zur gleichen Zeit nach Hause, wie ich zu meinem Vater. Noch dazu nahm er denselben Zug wie ich. Und irgendjemand musste diesen alten Mann beaufsichtigen. Das war dann meine Wenigkeit. Aber es war ok...

In Düsseldorf angekommen war ich erst mal froh, dass ich nun meine Kopfhörer aufsetzen konnte und mein Buch herauskramen konnte. Das wäre im Zug bei meinem Stief-Großvater nicht ganz angebracht gewesen. Lange konnte ich mir nicht Zeit lassen, denn wie immer musste ich mich ziemlich beeilen, um den Anschlusszug in Düsseldorf zu bekommen. Ich schaffe es gerade noch so. Aber dennoch wären die Treppen rauf zum Gleis beinahe mein Tod gewesen. Wenn man den Zug schon dort stehen sieht, achtet man eben nicht mehr so auf seine Füße.

Glücklich, den Zug erreicht zu haben, schwang ich mich dann auf einen freien Platz und konnte endlich Musik hören und lesen. Was besseres kann man im Zug auch nicht machen. Zum Glück verlief die weitere Zugfahrt problemlos und ich kam wie geplant bei meinem Vater an.

... Dort dann überkam mich das erste Mal die Langeweile, also kramte ich einen alten Fußball raus und beschäftige meinen Bruder. Bis der Tag dann schließlich langsam aber sicher zu Ende ging...

Am nächsten Tag, Samstag nämlich, stand der momentane Umzug meines Vaters auf dem Fahrplan. Den halben Tag war ich damit beschäftigt, Kartons ins Auto einzuladen, rüber zum neuen Haus (vielleicht eine Minute entfernt) zu fahren, dort die Kartons aus zu laden und wieder zurück zu fahren. Im Repeat-Modus. Aber im Prinzip ganz ok, war eben ein bisschen warm, was die Arbeit erschwerte. Den Rest des Tages bemerkte ich dann, dass es weder Internet und Telefon gab. Jedenfalls nicht dauerhaft. Das ist das Problem, wenn man umzieht, das ganze Zeugs aus dem alten Haus schon verpackt ist und im neuen Haus noch kein Internet verfügbar ist. Aber ablenken konnte ich mich mit Badminton, Tischtennis und einem Grillbankett. Also das Ende des Tages hätte auch aus irgend einer amerikanischen "Happy-Family" Serie sein können... Noch dazu schlug die Partnervermittlung, a.k.a. mein Vater, zu und wollte mich mit der Nachbarstochter verkuppeln. Seine genauen Worte waren "Geile Schnecke aus gehobenem Hause". Na ja, so ganz überzeugte mich das ja nicht, wenn ich ehrlich bin...

Der Sonntag sah übrigens ganz genau so aus. Kein Scherz! Also erspare ich mir das noch mal abzuschreiben...

Montag... na ja, passierte nicht viel. Heimfahren war angesagt, nichts passierte, bin müde und morgen muss ich wieder früh raus.


Bis dann,
Brainpain

1 Kommentar:

Lovelorn hat gesagt…

wenn väter versuchen jugendlich und modern zu sprechen -_- zum glück tut mein vater das nicht xD

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