Das Leben ist hart.

Yes, ein neuer Beitrag! Einfach nur weil ich gerade etwas Zeit habe, und ich durch Zufall wieder hierüber gestolpert bin, aber halten wir uns nicht mit Details auf.


Weihnachten ist vorüber und nachdem ich im letzten Jahr schon so gut wie gar keine Weihnachtsstimmung verspürte, war es in diesem Jahr gleich noch viel weniger. Ich weiß nicht, aber ich glaube, ich werde zu alt für Weihnachten. Nicht falsch verstehen - zu alt für Weihnachten gibt es nicht... aber ich denke, momentan bin ich in dieser Schwebe zwischen: "Weihnachten ist total supi", also dem, was man sich als Kind denkt, und: "Weihnachten ist voll besinnlich", also dem, was man sich denkt, wenn man seine eigene Familie hat.


Für mich bedeutete Weihnachten nur nervigen Stress. Mal ganz abgesehen vom Weihnachtsgeschäft und den ganzen Irren, die am 23. noch losziehen um mal eben auf die schnelle "das tollste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten" zu finden; und das einzig und allein der Höflichkeit wegen, weil Weihnachten ist, und weil man ja "muss". Aber trotzdem soll es das Größte, Schönste und Beste werden! Aber billig. Und schnell zu finden muss es sein. Am Liebsten etwas einfallsloses, bei dem man nicht auf den ersten Blick sieht, dass es einfallslos ist, aber jeder eigentlich sofort weiß, dass es das ist. Gerade in dem Maße einfallslos, dass es noch gerade so im Rahmen ist. Dazu ne Karte mit vorgedrucktem Text - immerhin selbst unterschrieben - und et voilà! Weihnachten ist gerettet.

Aber mal im Ernst: Ich habe generell ein Problem mit Weihnachten, Geburtstagen oder sonstigem. Ich verstehe einfach nur nicht die Sinnhaftigkeit hinter solchen terminierbaren Festen. Heute melde ich mich bei allen Verwandten! Immerhin ist Heiligabend, das gehört zum guten Ton. Das ist nicht nur stupide, sondern auch noch heuchlerisch, und das regt mich auf. Ich meine... im Grunde wurde das ja eigentlich für Menschen wie mich erfunden. Ich melde mich eigentlich nie bei irgendjemand, wenn es also solche "Termine" nicht gäbe, wüssten meine Verwandten und Bekannten wahrscheinlich nicht, dass ich noch existiere, bzw. umgekehrt... aber es geht ums Prinzip! Entweder melde ich mich, eben weil ich es will, oder ich lasse es eben bleiben. Sich zu melden, weil man muss, ist total bescheuert. Darüber könnte ich mich Tage aufregen...

... und nachdem die paar Tage vorbei sind, und ich gerade gedacht habe, dass ich mich jetzt nicht mehr aufregen müsse, kommt Silvester/Neujahr! Jawoll, und wieder alle anrufen. Wieder gefühlte Stunden Smalltalk betreiben, gefolgt von peinlichem Schweigen beiderseits, weil man sich sonst das ganze Jahr auch nichts zu sagen hat, gefolgt von weiterem Smalltalk, den ich auch der alten Frau von der Bushaltestelle genau so erzählen würde. Aber hey, es sind Feiertage! Da muss das.

Gerade in diesem Jahr ist so etwas für mich besonders ätzend. Ich bin generell schon etwas zynisch (... nur ganz wenig), aber in den letzten Wochen hat sich das durch gewisse Ereignisse besonders stark aufgebaut. Hier die Kurzfassung, wieso:


Mädel fragt mich, ob wir zusammen essen gehen.
Ich sage nein, weil ich generell am Anfang immer zu allem nein sage. Prüfe es dann in Ruhe und denke über meine Antwort nach.
Ich gehe zu ihr und sage doch ja.
Wir gehen essen. Essen war scheiße, aber sonst ganz cool.
Danach gehen wir trinken, das war echt lustig.
Am nächsten Tag dann in die Disco. Gesoffen ohne Ende, getanzt, Foto vom Fotographen machen lassen, generell einfach mega viel Spaß zusammen gehabt bis früh morgens.
Mir wird klar, dass sie doch ganz lässig ist und hätte nichts gegen vermehrte Treffen.
Sie erzählt mir ihre halbe Lebensgeschichte bla bla, schwierige Kindheit gehabt, Vater war immer sehr gemein (hat sie öfter geschlagen) und all' sowas eben.
... außerdem hat sie 'nen Freund, etwa 10 Jahre älter (also 30+)


Jaaa, Psychologie 101? Denke, das zu analysieren erübrigt sich. Jedenfalls war es das für mich und jetzt sag mir mal bitte einer, wie man da nicht zum Zyniker mutiert, bzw. wenn man schon einer ist, das Ganze ausartet? Richtig - mir fällt auch keine Antwort ein, bitte danke und Schüss.
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Neues von der Front

Habe gerade mal ein paar Minuten und deshalb, tada, etwas Neues.

In letzter Zeit habe ich echt nette Menschen kennen gelernt. Hatte viel Spaß bei dem ein oder anderen Bierchen an der Bar. Tjo, das war auch schon das Neue.


Aber um diesen Beitrag noch ein wenig künstlich zu füllen, kann man ja mal ein wenig philosophieren. Welche Gelegenheit bietet sich denn dafür bitte besser an, als eine Gruppe von jungen Menschen, die gemeinsam an der Bar Alkohol in sich hineinschütten? Richtig, so ziemlich keine andere Situation.
Generell finde ich solche Situationen aus Beobachtersicht ziemlich cool, aber diesmal bin ich etwas näher heran gegangen. Wie diese Tierforscher, die erst einmal 4 Wochen im Baum sitzen und die Affen beobachten, bevor sie dann näher ran gehen, weil sie dann nicht mehr so auffallen. So viel jedenfalls zur Theorie. In der Praxis ergaben sich echt lustige Dinge. Je nach Zusammensetzung der Gruppe und besonders speziellen Charakteren kommen dort Ereignisse schneller, als man da mitschreiben kann.

Ein Aufstoßen wird wunderbar zelebriert und hinterher wie von einer Jury bewertet. 'Runder Abgang', etc pp. Ich glaube, das war mein Highlight. Jeder, der bei soetwas mal dabei ist, wird dem beipflichten. Das ist eigentlich jedermanns Highlight des Lebens.

Nach solchen Highlights, wird man verständlicherweise oft melancholisch, man wird nachdenklich und die Gespräche werden privater. An dieser Stelle werde ich wohl niemals verstehen, was ein Mädel an einen Mann finden kann, der seinen Schulabschluss ein Jahr nach ihrer Geburt machte. Genaueres werde ich aber noch erforschen und in meinem zweiten Buch veröffentlichen. Mein erstes Buch wird im Übrigen bald erhältlich sein und, wie ich finde, hat es Bestseller-Format. Vermutlich wird es 'Stammtisch-Melancholie - The Bright Side Of Life' heißen. Auch noch in der Verlosung sind aber: 'Finger weg vom Alkohol' oder 'Entlüftet! - Endlich ist der Magen leer'


fu,
brainpainunplugged
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Der blutige Pfad Gottes

Mein flammendes Schwert,
und meine Hand, sollen euch richten.

Ich werde Rache nehmen, an meinen Feinden,
und Vergeltung üben an jenen die mich hassen.

Oh Vater erhebe mich zu deiner Rechten,
und zähle mich zu deinen Heiligen.

wer auch immer das letzte Blut vergossen hat, 

dessen Blut soll vergossen werden, 
und sein Richter wird vor Gott Vergebung finden.

und ihr werdet die Lieblinge unter meinen Schafen sein,
und seid euch des Schutzes aller Engel im Himmel gewiss.

Niemals soll unschuldig Blut vergossen werden,
und auch das Blut der Gottlosen soll fließen - in Strömen

die Heiligen sollen ihre schwarzen Flügel spreizen
und werden der Hammer sein - der Rache Gottes.
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Kotze.

Wie einst ein sehr kluger deutscher Philosoph sagte, ist das Leben ein See voller Kotze. Die Kunst ist es, halbwegs unfallfrei hindurch zu schwimmen. Ich schwimme derzeit nicht hindurch, ich habe ein Segelboot und schippere Seemanslieder singend durch die Kotze... Hat jetzt keinen Sinn oder Zusammenhang, aber wollte es halt mal erwähnen. ......!

Ihr glaubt gar nicht, wie viel Lust ich zu bloggen habe, bin nur zu faul zum Tippen. Deswegen wird der Beitrag hier jetzt auch kurz gehalten...

Wollte noch mein Kleidungsstück of the Day posten, aber ich finde grad meine Kamera nicht :( Dann morgen.

Wurde für den Award "Bester deutschsprachiger Fantasywrestler" nominiert. Was eine Ehre! Dafür, dass ich gerade einmal ein Jahr lang "professionell" schreibe... Unter die Top 3 bin ich leider nicht gekommen, aber macht auch nichts. Von der Nominierung wusste ich leider gar nichts, ansonsten hätte ich natürlich kräftig die Werbetrommel gerührt... ;) Aber wenn man durch Zufall darauf stößt, ist es ja umso schöner. 
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Kleidungsstück of the day

Scheint blogger-Trend zu sein, sein Outfit of the day zu posten. Gut, mein Outfit besteht nur aus einem Kleidungsstück, deswegen Kleidungsstück of the day.




Mehr habe ich nicht an.
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authentische Entschuldigung. Wirklich.

Aus tiefstem Herzen kann ich versichern, dass es mir unfassbar Leid tut, wie lange ich schon nichts mehr geschrieben habe. Ich vernachlässigte nicht nur die Bedürfnisse meiner Leser, nein, ich setzte sie damit auf kalten Entzug. Einen Entzug, der unzumutbar für jedes Menschenwesen ist. Ja, ich bin ein schlechter Mensch! Und es tut mir relativ Leid...


Bald kommt mehr. Spektakulärer, unnachamlicher und grenzdebiler denn je.
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***


Ich sah: Ein Sturmwind kam von Norden, eine große Wolke mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glänzendes Gold.

Mitten darin erschien etwas wie vier Lebewesen. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen.

Jedes der Lebewesen hatte vier Gesichter und vier Flügel.

Ihre Beine waren gerade und ihre Füße wie die Füße eines Stieres; sie glänzten wie glatte und blinkende Bronze.

Unter den Flügeln an ihren vier Seiten hatten sie Menschenhände. [Auch Gesichter und Flügel hatten die vier.]

Ihre Flügel berührten einander. Die Lebewesen änderten beim Gehen ihre Richtung nicht: Jedes ging in die Richtung, in die eines seiner Gesichter wies.

Und ihre Gesichter sahen so aus: Ein Menschengesicht (blickte bei allen vier nach vorn), ein Löwengesicht bei allen vier nach rechts, ein Stiergesicht bei allen vier nach links und ein Adlergesicht bei allen vier (nach hinten).

Ihre Flügel waren nach oben ausgespannt. Mit zwei Flügeln berührten sie einander und mit zwei bedeckten sie ihren Leib.

Jedes Lebewesen ging in die Richtung, in die eines seiner Gesichter wies. Sie gingen, wohin der Geist sie trieb, und änderten beim Gehen ihre Richtung nicht.

Zwischen den Lebewesen war etwas zu sehen wie glühende Kohlen, etwas wie Fackeln, die zwischen den Lebewesen hin- und herzuckten. Das Feuer gab einen hellen Schein und aus dem Feuer zuckten Blitze.

Die Lebewesen liefen vor und zurück und es sah aus wie Blitze.

Ich schaute auf die Lebewesen: Neben jedem der vier sah ich ein Rad auf dem Boden.

Die Räder sahen aus, als seien sie aus Chrysolith gemacht. Alle vier Räder hatten die gleiche Gestalt. Sie waren so gemacht, dass es aussah, als laufe ein Rad mitten im andern.

Sie konnten nach allen vier Seiten laufen und änderten beim Laufen ihre Richtung nicht.

Ihre Felgen waren so hoch, dass ich erschrak; sie waren voll Augen, ringsum bei allen vier Rädern.

Gingen die Lebewesen, dann liefen die Räder an ihrer Seite mit. Hoben sich die Lebewesen vom Boden, dann hoben sich auch die Räder.

Sie liefen, wohin der Geist sie trieb. Die Räder hoben sich zugleich mit ihnen; denn der Geist der Lebewesen war in den Rädern.

Gingen die Lebewesen, dann liefen auch die Räder; blieben jene stehen, dann standen auch sie still. Hoben sich jene vom Boden, dann hoben sich die Räder zugleich mit ihnen; denn der Geist der Lebewesen war in den Rädern.

Über den Köpfen der Lebewesen war etwas wie eine gehämmerte Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie ein strahlender Kristall, oben über ihren Köpfen.

Unter der Platte waren ihre Flügel ausgespannt, einer zum andern hin. Mit zwei Flügeln bedeckte jedes Lebewesen seinen Leib.

Ich hörte das Rauschen ihrer Flügel; es war wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen, wie die Stimme des Allmächtigen. Wenn sie gingen, glich das tosende Rauschen dem Lärm eines Heerlagers. Wenn sie standen, ließen sie ihre Flügel herabhängen.

Ein Rauschen war auch oberhalb der Platte, die über ihren Köpfen war. Wenn sie standen, ließen sie ihre Flügel herabhängen.

Oberhalb der Platte über ihren Köpfen war etwas, das wie Saphir aussah und einem Thron glich. Auf dem, was einem Thron glich, saß eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah.

Oberhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas wie glänzendes Gold in einem Feuerkranz. Unterhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas wie Feuer und ringsum einen hellen Schein.

Wie der Anblick des Regenbogens, der sich an einem Regentag in den Wolken zeigt, so war der helle Schein ringsum. So etwa sah die Herrlichkeit des Herrn aus. Als ich diese Erscheinung sah, fiel ich nieder auf mein Gesicht. Und ich hörte, wie jemand redete.
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