Sinn und Unsinn -
Der vorerst letzte Eintrag von mir!
Die nächsten vier Wochen bin ich "out of order", also nicht zuhause und kann hier, mangels Internets, nichts schreiben.
Aber kommen wir zu anderen Dingen, der letzte Eintrag vor dem Urlaub soll ein historischer werden
In der letzten Woche habe ich erfahren, wie einfallsreicht Menschen sein können, wenn es darum geht, Bewerbungen möglichst kostengünstig wieder zurückzuschicken. Eigentlich lobenswert, denn es gibt ja auch welche, die die Mappe einfach wegschmeißen. Oder gar sammeln um sie bei Ebay zu versteigern (Tatsache!)
Der König unter den "Sparern" ist aber eine Apotheke aus Düsseldorf. Die haben einfach ihre Adresse auf dem Umschlag durchgestrichen und auf den Absender verwiesen, also so wie "Unbekannt verzogen".
Als ich den Umschlag dann wieder aus dem Briefkasten holte, dachte ich mir schon: "Hä, ich habe die Adresse doch korrekt angegeben?!". Dann öffnete ich den Umschlag, um meine Unterlagen rauszuholen und da flog mir ein kleiner Notizblockzettel entegen, auf dem eine Absage stand.
Eine äußerst Interessante, aber auch fragwürdige Variante, wie ich finde!
Ausserdem habe ich heute Nacht erfahren, dass man in der Regel keinen Stromschlag bekommt, wenn man gegen einen elektrischen Zaun pinkelt, da der "Strahl" meist nicht durchgängig ist. Es sei denn, man steht wenige cm vor dem Zaun, dann ist es wirklich nicht zu empfehlen.
Damit wäre ein weiteres Mysterium der Menschheit geklärt, also kein Fall mehr, für Galileo Mystery, die auf meine Anfrage, dieses Thema zu behandeln, keine Antwort schickten. Den MythBusters sei Dank! Endlich kann man unbefreit gegen Zäune pinkeln!
Heute Nacht sah ich nicht nur die MythBusters, sondern auch einen höchst fragwürdigen Film. Ok, das Nachtprogramm ist in der Regel noch schlechter, als das Programm am Tag, aber was soll man um vier Uhr morgens denn sonst tun?
Also zum Film: Es handelt sich um: "Air Marshal - Horrorflug ins Ungewisse". Der Film ist von 2003, (das wundert mich jetzt EXTREM stark, das wusste ich bis gerade eben nicht, das lässt den Film in noch einem schlechteren Licht erscheinen, ach was, Stromausfall, höchstens!) und handelt, grob gesagt, um eine Flugzeugentführung.
Der Hauptdarsteller, Brett Prescott, ist ein ehemaliger CIA-Agent, aber nach einem Unfall so stark traumatisiert, dass er jetzt Flugsicherheitsbegleiter sein will. Auf seinem nächsten Flug, geschieht jedoch Unheil: Saudi-arabische Terroristen mit amerikanischen Pässen wollen das Flugzeug entführen, um ein Selbstmordattentat auf einem Flugzeugträger zu verüben.
Das klingt ja schon einmal interessant, will man meinen. Doch weit gefehlt. Der Ex-CIA Agent ist übrigens noch Kampfsportler, cooler Macho und Hobbypilot. Mit seinen Kung-Fu Tritts setzt er seine Gegner nicht nur einmal ausser Gefecht. Doch gegen Ende des Films ist er blutüberströmd, hat es aber geschafft seine Gegner erst mal auszuschalten. Eine Frau fragt ihn dann, ob alles ok sei (was ja immer eine Frage benötigt, wenn man voller Blut ist), daraufhin sagt er nur diesen megacoolen Macho-Oldschool-Spruch: "Es ist nichts" Wie herrlich, oder?
Als wäre der Film nicht schon schlecht genug, kam dann noch ein kleines Kind ins Spiel, vielleicht 10 Jahre alt. Der Pilot wurde ausgeschaltet, also entschließt sich der kleine Junge, die Boeing 777 auf eigene Faust zu landen. Er setzt sich ans Steuer, drückt etliche Knöpfe und leitet den Landeanflug auf eine Wiese ein. Eine grandiose Leistung für einen 10 Jährigen, oder? Landen selbst durfte er aber nicht, denn jetzt kommt Brett Prescott wieder ins Spiel. Alle seine Gegner sind ausgeschaltet, jetzt hat er Zeit die 777 butterweich auf der Wiese zu landen. Doch als er sich ans Steuer setzte, erkannte ich erste Zeichen von Realität: Er wusste nicht, was zu tun ist. Hier kam das Kind wieder ins Spiel und navigierte ihn durchs Cockpit, bis die 777 auf der Wiese landete.
Als wäre das nicht schon genug, sind alle Szenen, in denen man das Flugzeug von aussen sieht animiert. Schön, wie im Zeichentrick. Das nimmt einen Actionthriller dann ein kleines bisschen den Ernst, aber na ja.
Ach ja, eine Szene habe ich noch!
Ihr kennt ja sicher diese Wagen, mit den Treppen, damit die Passagiere aussteigen können. In dem Film liefert sich dieser Wagen ein Rennen mit der 777. Ein gleichwertiger Kampf. Ok, währrend ein Flugzeug anfährt, ist es noch nicht sonderlich schnell. unrealistisch wird es erst, wenn man die Länge der "Verfolgung" betrachtet. Das Flugzeug müsste eigentlich schon drei Mal in der Luft sein.
Aber jetzt ist genug, ich könnte zwar weiter "lästern", aber der Film ist mit der "Goldenen Himbeere" ja bereits gestraft genug!
Ihr denkt, das war jetzt alles? Ha ha, weit gefehlt, vor dem Urlaub muss ich ja ranklotzen, also gibt es noch eine "Weisheit des Tages"! Diesmal handelt es sich um ein Zitat aus einer meiner Lieblingsserien, My Name is Earl.
"Being dead is definitely worse than being alive. When you're dead, you can't do all the cool stuff you can do when you're alive. You and I, we can do all kinds of cool stuff 'cause we're livin'. We're not dead. We're alive. If we were dead, we wouldn't be able to do all the cool stuff we can do because we're alive. Dead people can't do cool stuff. Only people that are alive can do cool stuff, because they're livin'. And you have to be livin' to be able to do cool stuff. You have to be alive. Yeah, except, when you're alive, sometimes bad stuff happens, too. Like sometimes you can get in a car wreck, or you can have a headache, or twist your ankle, or even stub your big toe. So bein' alive is kinda hard, too. But I think it's definitely better than being dead."
Ethan Suplee as Randy Hickey
Mehr von mir in 4 Wochen,
Brainpain

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